Stosswellentherapie

Haben Sie Schmerzen, die trotz Therapien nicht weniger werden? Ob Kalkschulter, Tennisellbogen, überempfindliche Triggerpunkte, Rücken­schmerzen, ein Fersensporn oder ein schlecht verheilter Bruch – sie können den Alltag zur Qual machen. Vielleicht hat Ihr Arzt bereits von Therapie­resistenz, Cortison oder Operation gesprochen.

Doch es gibt eine Alternative: Mit der radialen Stosswellentherapie bietet das PHYSIOZENTRUM eine effektive und gleichzeitig risikoarme Behandlungsmethode – ohne Narkose, ohne Nebenwirkungen.

Oder doch. Denn die gebündelten Stosswellen verbessern das Hautbild markant, weshalb sie auch bei Cellulite erfolgreich angewendet werden. Das PHYSIOZENTRUM behandelt die betroffene Stelle lokal mit einem Hightech-Gerät der Marke EMS. In der Regel bringt bereits die erste Sitzung eine deutliche Linderung, durchschnittlich sind lediglich sechs Sitzungen à 10 Minuten notwendig – und das bei einer hohen Heilungschance von bis zu 85 Prozent.

Was nach Zauberei klingt, ist in Wirklichkeit ein medizintechnisches Verfahren. Bei der radialen Stosswellentherapie werden energiereiche und hörbare Schallwellen ausserhalb des Körpers mechanisch erzeugt und mit einem Applikator auf die Haut aufgelegt.

Die Wellen dringen maximal drei Zentimeter ins Gewebe ein und breiten sich dort kugelförmig (radiär) aus. Dabei entstehen mikroskopisch kleine Gewebeverletzungen, die den Stoffwechsel und die Durchblutung ankurbeln. Durch die vergrösserten Poren strömen entzündungshemmende und heilungsfördernde Stoffe nach aussen und leiten den Heilungsprozess ein.

Während der Patient oder die Patientin bequem liegt, legt der Therapeut den beweglichen Stosswellenkopf auf die betroffene Körperstelle auf und fährt damit hin und her – meist in mehreren Intervallen während ungefähr 10 Minuten. Das kann sich etwas unangenehm oder auch schmerzhaft anfühlen, aber nie so, dass eine örtliche Betäubung nötig wäre. Eine leichte Rötung direkt nach der Behandlung ist kein Grund zur Sorge und klingt meistens schnell wieder ab. Länger hingegen hält ein anderer Nebeneffekt an – eine straffere Haut und ein wesentlich schöneres Hautbild.

Dass die Stosswellentherapie als Alternative zu Operationen breit anerkannt wird, ist einem Zufall zu verdanken. Denn ursprünglich wurde die Behandlung nur bei Nierensteinen angewendet. Die Schallwellen zertrümmern die Nierensteine, die kleinen Teilchen werden mit dem Urin ausgeschieden – dieses Verfahren ist seit Anfang der 1980er-Jahre Standard. Rund zehn Jahre später untersuchte man, ob die Wellen bei der Nierensteinbehandlung die umliegenden Beckenknochen negativ verändert hatten, wie befürchtet worden war.

Das Resultat sorgte für Verblüffung: Das Gegenteil war der Fall! Sie schienen die Heilung beschädigter Knochen sogar zu fördern. Daraufhin wurde die Stosswellentherapie erstmals bei Knochenbrüchen getestet, wobei sich die Schmerzen bei den Patienten sofort verringerten. Heute sind die energiereichen Wellen aus der Schmerztherapie nicht mehr wegzudenken.

Obwohl die radiale Stosswellentherapie als junge Methode gilt, liegen bereits zahlreiche klinische Studien vor. Sie alle belegen eine hohe Erfolgsquote (60 bis 85 Prozent) und das Fehlen klinisch relevanter Nebenwirkungen. Bevor man sich also auf den Operationstisch legt oder Cortison nimmt, ist diese schonende und doch wirksame Therapie einen Versuch wert.

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