Massage Basel Marktplatz

Klopfen, Ziehen, Drücken, Streichen – wenige Handgriffe genügen, und Sie fühlen sich entspannt. Durch das Massieren wird die Durchblutung gesteigert, Blutdruck und Pulsfrequenz sinken. Schmerzen werden gelindert.

Die heilende Wirkung der Massage, welche sich der Mensch seit Jahrtausenden zunutze macht, steht für uns als gesundheitsorientierte Praxis im Zentrum. Unsere Masseurinnen beherrschen die Griffe und Techniken, wie sie im Rahmen der klassischen medizinischen Massage oder der (kräftigeren) Sportmassage eingesetzt werden. Dabei profitieren sie davon, dass sie Tür an Tür mit den Physiotherapeuten zusammenarbeiten und auf deren spezifisches Fachwissen zugreifen können.

Die Masseurinnen des PHYSIOZENTRUM wissen aber auch um den wohltuenden Effekt der Massage und stehen deshalb genauso gerne für reine Wellness-Behandlungen zur Verfügung. Aus der Forschung ist bekannt, dass sanfte Berührungen zu einer Ausschüttung des sogenannten Kuschelhormons führen. Bereits nach einer kurzen Behandlung fühlt sich der Empfänger geborgen und glücklich.

Unterstützt wird die Wirkung durch eine ruhige und entspannte Atmosphäre, in der Sie den Alltag hinter sich lassen können.

Informieren Sie sich hier über unser Angebot in Basel. Gerne beraten wir Sie persönlich und finden mit Ihnen heraus, welche Massage Ihre Bedürfnisse am besten abdeckt.

Tarife

  • 30 Minuten: 65 Franken
  • 60 Minuten: 120 Franken
  • 90 Minuten: 170 Franken

 

Ein Grossteil der Krankenkassen übernimmt im Rahmen einer Zusatzversicherung die Kosten einer Massage voll oder zum Teil. Bitte erkundigen Sie sich vor der Behandlung bei Ihrer Versicherung.

Klassische Massage

Unter dem Begriff „klassische Massage“ versteht man eine mechanische, meist manuelle Beeinflussung der Haut, des tieferliegenden Gewebes und der Muskulatur. Die klassische Massage wird überwiegend zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparats eingesetzt, kann aber auch als Wohlfühlbehandlung genutzt werden. Sie wird sowohl als Teil- als auch als Ganzkörperbehandlung angeboten.

Die klassische Massage hilft bei Beschwerden des Bewegungsapparats, wie zum Beispiel Verspannungen oder Muskelschmerzen. Aber auch bei Migräne, Kopfschmerzen, psychischer Anspannung, Unruhe und Stress ist die Massagebehandlung sehr beliebt. Zur Behandlung von sogenannten psychosomatischen Störungen wird die klassische Massage ebenfalls eingesetzt.

Bei einer klassischen Massage werden Druck- und Zugreize auf die Muskeln und ihr umliegendes Gewebe ausgeübt. Die Wirkung findet direkt lokal statt, indem Muskeln gedehnt und entspannt, sowie die Durchblutung und der Zellstoffwechsel angeregt werden. Dadurch werden Schmerzen im betroffenen Gebiet gelindert.
Setzt der Masseur schnellere Reize, wird das Gewebe und die Muskulatur angeregt und optimal auf bevorstehende Belastungen vorbereitet. Dieses Prinzip wird zum Beispiel im Sportbereich angewandt und meist als „Sportmassage“ bezeichnet.

Die klassische Massage hat eine allgemein positive Wirkung auf den gesamten Organismus und fördert so das Wohlbefinden und die Entspannung des Patienten. Im Detail werden Haut- und Zellstoffwechsel, Blut- und Lymphstrom, sowie die Durchblutung der Muskulatur und die Bildung von Gelenksflüssigkeit angeregt. Die Elastizität von Bändern und Sehnen wird verbessert und muskuläres Ungleichgewicht wird harmonisiert. Dies führt zu Linderung von Schmerzen, Senkung von Herzfrequenz und Blutdruck sowie vertiefter Atmung und es kommt somit zu psychischer Entspannung.

Mögliche Reaktionen nach einer Massagebehandlung wären ein Muskelkater- oder Schweregefühl, Müdigkeit, Steifheit, leichte Schmerzen oder ein leichtes Ziehen im massierten Gebiet für 24-48 Stunden nach der Behandlung. Bei Fieber, offenen Wunden, schweren Herz- & Kreislauferkrankungen oder akuten Entzündungen ist die klassische Massage nicht oder nur teilweise zu empfehlen.

 

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Fussreflexzonenmassage

Die Fussreflexzonenmassage ist eine ganzheitliche Therapieform: Nur am Fuss angewendet, übt sie einen positiven Impuls auf den gesamten Organismus aus – und wird zudem als sehr angenehm und entspannend empfunden.

Während die fernöstlichen Kulturen die Fussreflexzonenmassage schon seit Jahrtausenden kennen, hat sie in Europa erst der amerikanische Arzt William H. Fitzgerald Anfang des 20. Jahrhunderts bekannt gemacht.

Diese spezielle Massagetechnik geht davon aus, dass die Reflexzonen am Fuss mit den verschiedenen Organen des Körpers in Verbindung stehen. Übt der geschulte Therapeut gezielten Druck aus, so gelangen diese Reize über Haut, Muskeln, Nerven sowie das Blut- und Lymphsystem zum Gehirn und zu den betreffenden Organen. Diese punktuelle Stimulation ist in der Lage, Blockaden der Meridiane – der Energiebahnen des Körpers – zu lösen und so für eine bessere Durchblutung zu sorgen. Die Selbstheilungskräfte des Körpers erhalten dadurch kraftvolle Unterstützung.

Als sanfte und harmonisierende Therapievariante kann die Fussreflexzonenmassage Angst und Schmerz lindern. Gute Ergebnisse lassen sich damit auch bei der Behandlung von Migräne, Kopf- und Rückenschmerzen erzielen. Da diese spezielle Massage zudem hilft, den Hormonhaushalt zu regulieren, empfiehlt sie sich bei Wechseljahresbeschwerden. Nicht zuletzt kann sie bei Asthma und Allergien Erleichterung bringen.

Mit einer Fussreflexzonenmassage kurbeln Sie Ihr Immunsystem an und kräftigen Ihre Allgemeinverfassung: Daher schätzen auch Menschen, die unter keinen spezifischen Beschwerden leiden, ihre wohltuende Wirkung.

Medizinische Massage

Die medizinische Massage an sich ist keine eigene Therapieform. Der Begriff „medizinische Massage“ dient vorwiegend dem besseren Verständnis und der Abgrenzung zur reinen Wohlfühlmassage. Bei der medizinischen Massage wählt der Masseur eine oder mehrere adäquate Therapieformen zur gezielten Behandlung der vorliegenden Beschwerden. Meist werden verschiedene Techniken kombiniert und exakt auf die Symptomatik und den Patienten abgestimmt.

Der medizinische Masseur besitzt im Vergleich zu einem Berufsmasseur ein tieferes, fundierteres Wissen in den medizinischen Grundlagen und den dazugehörigen Behandlungsmethoden. Dies befähigt den medizinischen Masseur, Patienten mit gesundheitlichen Einschränkungen und Problemen, sowie komplexe Krankheitsbilder zu behandeln.

Der Masseur schöpft aus seinem gesamten Repertoire und wählt all jene Massagearten aus, die für die aktuelle Beschwerdesituation geeignet sind und passt diese individuell an den Patienten an. Zur Anwendung kommen klassische Massage, Bindegewebsmassage, Fussreflexzonenmassage oder Lymphdrainage.

Die medizinische Massage hilft bei Problemen am Haltungs- und Bewegungsapparat wie zum Beispiel Verklebungen und Narben, Muskelverspannungen, sowie Verkürzungen von Bindegewebe und Muskulatur. Auch bei organischen Dysfunktionen wie zum Beispiel Verdauungsproblemen kann die medizinische Massage angewandt werden. Komplexe Schmerzsituationen wie beispielsweise Kopfschmerzen und Migräne werden ebenfalls behandelt. Bei offenen Wunden, schweren Herz- und Kreislauferkrankungen, akuten Entzündungen oder Fieber soll die Massage nicht durchgeführt werden.

Die Massagebehandlung verbessert Durchblutung und Stoffwechsel in Muskel, Bindegewebe und Faszien. So werden Verspannungen und Verlebungen gelöst, sowie muskuläres Gleichgewicht wieder hergestellt. Auch der Abtransport von Stoffwechselendprodukten in Gelenken und Sehnenansatzstellen wird verbessert und die Produktion von Gelenksflüssigkeit angeregt. Die mechanischen Reize entfernen abgestorbene Hautzellen und erhöhen die Durchblutung der Haut. So können über komplexe Nervenreflexbögen sogar Organe positiv beeinflusst werden (siehe Bindegewebsmassage). Weiters wird der venöse Rückfluss unterstützt und der Lymphfluss angeregt. Durch Senkung von Herzrhythmus und Blutdruck, Atemfrequenz, Spannung der Muskulatur sowie Körpertemperatur stellt sich eine allgemeine psychische Entspannung ein.

Es können die gleichen Reaktionen wie nach einer klassischen Massage auftreten.

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Schwangerschaftsmassage

Werdende Mamas haben spezielle Bedürfnisse und Beschwerden, auf die in der Massage ganz gezielt eingegangen wird. Schwangere Frauen leiden zum Beispiel häufig an Rückenschmerzen in der Schwangerschaft, Nackenverspannungen und Wasser in den Beinen. Entspannung ist ebenfalls ein grosses und wichtiges Thema in dieser spannenden Zeit. Mit einer entspannenden Massage tun Mamas nicht nur sich selbst etwas Gutes. Auch für die Entwicklung des Babys und für die anstehende Geburt hat ein ausgeglichenes Nervensystem, ein entspannter Körper und innere Harmonie und Ruhe eine enorm positive Wirkung.

Grundsätzlich eignen sich viele Arten der Massage hervorragend für schwangere Frauen. Die klassische medizinische Massage wird vor allem bei Nackenverspannungen und Schmerzen im Nacken- oder Rückenbereich angewandt. Auch für die Beine sind lockernde Massagegriffe eine Wohltat. Die manuelle Lymphdrainage ist die Massageart der Wahl bei Schwellungen der Beine, sogenannten Schwangerschaftsödemen. Eine Fussreflexzonenmassage in der Schwangerschaft wirkt harmonisierend und ausgleichend für das Nervensystem. Zusätzlich können Verdauungsprobleme, wie zum Beispiel Verstopfungen, die in der Schwangerschaft häufig auftreten, reguliert werden. Bei der Bindegewebsmassage beginnt die Masseurin oder der Masseur normalerweise im unteren Rückenbereich. Hier ist der Einfluss auf die Beckenorgane sehr gross. Deshalb ist diese Technik eher weniger für Schwangere geeignet. Flächige Bindegewebstechniken an der Brust- oder Halswirbelsäule, sowie an den Armen und Beinen sind aber auch in der Schwangerschaft gut anwendbar.

Grundsätzlich sind alle Arten der Massagen zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft im Bereich der Hals- und Brustwirbelsäule, sowie an Armen, Beinen und Füssen möglich. Massagen im unteren Rückenbereich werden im ersten Trimenon und gegen Ende der Schwangerschaft und bei Risikoschwangerschaften eher nicht angewandt und wenn, dann nur sehr vorsichtig und sanft durchgeführt. Bei normal verlaufenden Schwangerschaften sind aber je nach Stadium Massagen der Lendenwirbelsäule ohne Bedenken anzuwenden.

Eigentlich unterscheidet sich die Massagebehandlung in der Schwangerschaft wenig von einer „normalen“ Behandlung. Die Masseurin oder der Masseur wird aber besonders auf die Wünsche und Probleme der Schwangeren eingehen und mit viel Gefühl und Einfühlungsvermögen behandeln. Zum Beispiel stellt der Behandler sicher, dass die schwangere Frau je nach Beschwerden, Vorlieben und Bauchumfang ganz bequem auf der Seite oder auf dem Rücken liegen kann. Auf Wunsch kann die Position natürlich jederzeit geändert werden.

 

 

  • Rückenschmerzen in der Schwangerschaft
  • Wasser in den Beinen
  • Nackenverspannungen
  • Entspannung und Wohlbefinden in der Schwangerschaft
  • Schmerzen in der Schwangerschaft
  • Geburtsvorbereitung

Sportmassage

Für Spitzenathleten ist der persönliche Masseur ein ständiger Begleiter, der mit seinen Sportmassagen in allen Phasen zum Erfolg beiträgt:

  • In der Vorbereitung erhöht die Sportmassage die Effektivität des Trainings indem sie die Durchblutung   fördert. Ausserdem entfaltet sie auf mentaler eine nicht zu unterschätzende Wirkung.
  • Unmittelbar vor und während dem Wettkampf dient sie der Lockerung der Muskulatur und Bänder. Mit speziellen Dehnungsgriffen können Krämpfe verhindert werden.
  • Nach dem Wettkampf hilft eine lockernde Sportmassage bei der Regeneration und der Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit.

Die Techniken, die in der Sportmassage verwendet werden, stammen überwiegend aus der klassischen medizinischen Massage. Weil Athleten in der Regel robuster sind, wird die Sportmassage entsprechend kräftiger durchgeführt.

Die individuellen Anforderungen des Sportlers und sportartspezifische Besonderheiten fliessen in die Behandlung mit ein. Ein guter Masseur erkennt und beseitigt leistungsmindernde Zustände im Körper des Empfängers.

Die Masseurinnen des PHYSIOZENTRUM profitieren vom Konzept, bei dem eine enge Zusammenarbeit mit den (Sport-)Physiotherapeuten stattfindet und geschlossene Behandlungsräume und Trainingsraum unter einem Dach vereinigt sind.

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Bindegewebsmassage

Als Bindegewebe werden verschiedene Gewebsarten bezeichnet, die im ganzen Körper zu finden sind: Haut, Unterhaut, Faszien, Bänder und Sehnen. Unser Bindegewebe bewältigt täglich unzählige wichtige Aufgaben. Es bietet eine Schutzhülle gegen mechanische Einflüsse wie Schläge und Stösse, sowie chemische physikalische und thermische Reize von aussen. Ausserdem stabilisiert es alle inneren Organe. Über Verengung und Weitstellung der Gefässe reguliert das Bindegewebe die Wärmeabgabe des Körpers und den Kreislauf. Das Bindegewebe gilt auch als Sinnesorgan des Körpers. Durch Bewegungsmangel oder Operationen können Verklebungen des Bindegewebes und Verspannungen entstehen.

Die Bindegewebsmassage wirkt regulierend und ausgleichend auf das Nervensystem. Lokale Verklebungen werden durch die Massage gelöst. Über den sogenannten Cutiviszeralen Reflexbogen können über Reizsetzung auf der Haut auch innere Organe positiv beeinflusst werden.

Die Bindegewebsmassage ist grundsätzlich für alle Patienten mit internistischen, orthopädischen, neurologischen oder gynäkologischen Erkrankungen geeignet. Besonders zu erwähnen sind Beschwerden des Bewegungsapparates wie Wirbelsäulenprobleme, Arthrosen oder Rheuma. Auch bei Atemwegserkrankungen, Verdauungsproblemen oder bei Problemen im urogenitalen Bereich wie Menstruationsbeschwerden oder wiederkehrenden Blasenentzündungen ist die Bindegewebsmassage zu empfehlen. Bei Gefässerkrankungen, Stress, Migräne, Müdigkeit oder Schlafstörungen wirkt diese Behandlungsmethode ebenfalls.

Mit speziellen Grifftechniken und durch Zug verschiebt der Masseur mit den Fingern die Haut gegen das Unterhautbindegewebe. Die Bindegewebsmassage beginnt meist im unteren Rückenbereich und baut sich Richtung Beschwerdegebiet auf. Während der Behandlung spürt der Patient ein schneidendes Gefühl. Das individuelle Schmerzempfinden und die Reaktion ist von Mensch zu Mensch verschieden. Der Masseur passt deshalb die Intensität und Art der Massage und Strichführung genau an Sie an.

Nach der Bindegewebsmassage kann als sichtbare Reaktion eine Hautrötung auftreten, die manchmal für ein bis zwei Tage bestehen bleiben kann. Direkt während oder nach der Behandlung können bekannte Symptome auftreten. Man spricht hier auch von der Anregung der Selbstheilungskräfte. Häufiges Wasserlassen, Müdigkeit, Schwitzen oder leichte Übelkeit gelten als normale Reaktion nach einer Bindegewebsmassage. Nach der Behandlung schlafen Patienten meist sehr tief und der Schlaf ist sehr erholsam.

  • Rückenschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Verspannungen
  • Kopfschmerzen
  • Narben
  • Organbeschwerden
  • Arthrose
  • Rheuma
  • Stress

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