Lotte Heimes Physiotherapeutin , Physiozentrum Bern Bahnhof 🇩🇪 Deutsch 🇬🇧 Englisch Lotte Heimes Physiotherapeutin , Physiozentrum Bern Bahnhof 🇩🇪 Deutsch 🇬🇧 Englisch Ausbildung Master of Science (MSc) in Physiotherapie
Die Geschichte der Beckenbodenphysiotherapie: Von den Anfängen bis heute Die Wurzeln der Beckenbodenphysiotherapie reichen fast 100 Jahre zurück. Bereits 1936 erkannte die britische Physiotherapeutin Margaret Morris, wie wichtig es ist, die Beckenbodenmuskulatur bewusst anzuspannen und zu entspannen – vor allem zur Vorbeugung von Harn- und Stuhlinkontinenz.
Was ist eigentlich Beckenboden-Physiotherapie? Der Beckenboden ist ein echtes Multitalent: Er hält unsere Organe an Ort und Stelle, sorgt für Kontinenz und spielt eine wichtige Rolle beim Sex. Wenn er aus dem Gleichgewicht gerät, kann das zu Beschwerden wie Inkontinenz, Schmerzen oder Senkungsgefühlen führen. Genau hier setzt die Beckenboden-Physiotherapie an – eine spezialisierte Form der Physiotherapie, die gezielt die Funktion des Beckenbodens verbessert.
Störungen des Beckenbodens Beckenbodendysfunktionen sind weit mehr als nur Harninkontinenz – sie können genitale Schmerzen, Stuhlinkontinenz, Senkungen der Beckenorgane und Probleme oder Schmerzen bei der Sexualfunktion umfassen. Weil vielen das Thema unangenehm ist, sprechen Betroffene oft nicht darüber. Die tatsächliche Zahl der Betroffenen könnte also noch höher sein, als die Statistiken zeigen.