Motivation ist ein Antrieb, der nicht selten nach einem kurzen Hoch wieder abflaut. Wir haben zwei Motivationssysteme: Das intrinsische, bei dem wir die Belohnung in uns finden, sprich einen inneren Anreiz spüren, eine Aufgabe zu erledigen. Und das extrinsische System, bei dem wir den Anreiz von aussen erhalten (Belohnung oder Strafvermeidung).

Grundsätzlich ist die intrinsische Motivation langfristig vielversprechender. Sie appelliert an unseren eigenen Willen und an unser ganz persönliches Belohnungssystem. Wir fühlen uns gut, wir entwickeln stolz, wir bemerken einen positiven Veränderungsprozess, den wir selbst steuern können. Doch wie können Sie Ihre Motivation auf dieser Ebene stärken und erhalten?
Diese 3 Tipps können helfen:

1. Verinnerlichen Sie eine positive Haltung

Mentale Stärke und ein positives Mindset spielen bei den meisten (realistischen) Zielen, die wir uns setzen, die grösste Rolle. Spitzensportlerinnen und -Sportler wissen, dass Grenzen vor allem im Kopf entstehen. Die Psyche entscheidet, wie leistungsfähig wir sind. Das heisst: Sagen wir uns schon zu Beginn „Das schaffe ich nie!“, ist das ein Motivationskiller und erschwert das Beginnen und Durchhalten unterschiedlicher Aufgaben.

Schaffen Sie sich ein positives Bild vom Erreichen Ihrer Ziele und visualisieren Sie beispielsweise die schönen und spassbringenden Aspekte von „mehr Sport pro Woche“ (Pflege sozialer Kontakte, Gesundheitsförderung, Auszeit für Sie selbst etc.)

2. Sehen Sie das übergeordnete Ziel

Warum mache ich das eigentlich? Motivation wird erhalten, wenn Sie sich bewusst machen, wofür Sie sich Ihre Ziele setzen. Wenn Sie Mühe haben, 20 Minuten früher aus dem Haus zu gehen und eine (Teil-)Strecke zu Fuss zurückzulegen, denken Sie an Ihr Ziel, Ihre Gesundheit zu verbessern und Ihr Fitness-Level zu steigern. Wozu wird dies langfristig führen? Zu einem besseren Körperbewusstsein, einem stärkeren Immunsystem und einer geringeren Anfälligkeit für Verletzungen. Wenn man sich nicht motivieren kann zu einer Aufgabe, die vor einem liegt, hilft oft die Frage: Warum möchte ich dies überhaupt.

3. Setzen Sie sich kleine, messbare Ziele

Eine realistische Einschätzung von dem, was zeitlich und entsprechend Ihrer Persönlichkeit und körperlichen Verfassung möglich ist, ist elementar. Denn was Sie vermeiden wollen, ist die Enttäuschung, wenn zu hoch gesetzte Ziele nicht erreicht werden. Das drückt erheblich auf die Motivation.

Wie viel Zeit möchten Sie dem wöchentlichen Sportprogramm einräumen? Wie viele Erholungsphasen gönnen Sie sich zwischendurch? Und was heisst die Ernährungsumstellung für Ihren Bürolunch? Machen Sie sich diese Gedanken vorher – ehrlich und gründlich. Schreiben Sie die wichtigsten Ziele und Massnahmen auf. So haben Sie diese jederzeit griffbereit. Und vergessen Sie nicht, Erfolge zu feiern. Das motiviert zusätzlich und führt Ihnen vor Augen, was Sie bereits geschafft haben.