Warum Magnesium aus dem Supermarkt nichts nützt

Nebst MBT-Schuhen nützt noch etwas nichts, das man gemeinhin annimmt – ein Mythos, mit dem wir in der Physiopraxis täglich konfrontiert sind. Es handelt sich um das Magnesium das im Supermarkt verkauft wird. Dort findet man eine grosse Auswahl an Produkten, welche sehr preiswert sind. Meist sind es anorganische („künstliche“) Magnesium-Verbindungen. Lebensmittelrechtlich sind sie einwandfrei, doch haften ihnen zwei sehr entscheidende negative Eigenschaften an:

Synthetisches Magnesium kann nämlich, wie zahlreiche Studien belegen, nur sehr schlecht resorbiert werden. Den grössten Anteil scheidet der Körper auf natürlichem Wege wieder aus. Organisches Magnesium hingegen wird vom Körper besser, und unabhängig von der Magensäure-Konzentration, aufgenommen.

Viele Patienten klagen zudem über Durchfall wenn sie anorganisches Magnesium abnehmen. Diese ungewünschte, abführende Nebenwirkung gibt es bei organischem („natürlichem“) Magnesium nicht.

Organische Magnesiumsalze sind beispielsweise Citrat, Gluconat, Orotat, Chelat oder (Hydrogen-) Aspartat. Sie sind wesentlich teurer als anorganische Magnesiumverbindungen – wie Magnesiumoxid oder -carbonat. Magnesiumoxid ist ein einfaches Magnesiumsalz, mit einem hohen Gewichtsanteil an Magnesium. Meist wird es auf der Inhaltsangabe schlicht und einfach als „Magnesium“ bezeichnet.

Es lohnt sich also, genau hinzuschauen, welches Magnesium man einkauft. Wer sparen will, tut es hier aber am falschen Ort.

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